Übergeordnete Aspekte
Auf dieser Seite präsentieren wir Ihnen in kurzen Artikeln Gedanken zu aktuellen Themen oder allgemeiner Natur. Hier schauen wir sozusagen über den Tellerrand des politischen Alltags. Gerne können auch Sie Ihre Beiträge senden.
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Bisher veröffentlichte Beiträge: 18.08.2010: Energie II - Der Schnelle Brüter als Brennstofflieferant13.08.2010: Energie I - Deutsch Zukunft mit Energie 21.05.2010: Demoktratien und Wahlen 28.04.2010: Globaler Terror und Gewalt 17.02.2010: Die Erziehung der "68er" 03.12.2009: Gewalt und Vandalismus II 18.11.2009: Gewalt und Vandalismus I 05.06.2009: Wahlen und Computer 01.06.2009: FWGs |
Energie II - Der schnelle Brüter als Brennstofflieferant (vom 18.08.2010)
In den 60er Jahren wurde ein weltweit koordiniertes Projekt unternommen, das die Brennstoffknappheit für alle Zeiten verhindern soll.
Die Druck- und Siedewasserreaktoren die heute weltweit laufen verbrauchen schwach angereichertes Uran. Nach Ablauf der Brenndauer der Brennelemente entsteht u.a. zwar auch neues spaltbares Material, das sog. Plutonium, das in Wiederaufbereitungsanlagen aus den abgebrannten Brennelementen extrahiert wird, aber nicht in dem Maße, wie es der schnelle Brüter liefert.
Die Bilanz ist bei den „Thermischen Reaktoren" negativ. Es entsteht immer weniger brennbares Material als ursprünglich eingesetzt. Dafür kommen diese Reaktoren mit Uran zurecht, das weniger angereichert ist. Die Anreicherung ist immer teuer, da man mit chemischen Mitteln nicht anreichern kann.
Für die Chemie sind die Isotopen des Urans: Uran 235 und Uran 238, das zu 99,3 % im Natururan vorkommt, nicht trennbar. Daher müssen physikalische Prozeduren angewendet werden.
Plutonium 239 das aus den Reaktoren entsteht, ist dagegen chemisch trennbar, da es ein neues Element darstellt.
Energie I - Deutsche Zukunft mit Energie (vom 13.08.2010)
Energie und Wettbewerbsfähigkeit stehen in einem engen Zusammenhang mit einer sorgfältig geplanten Strategie zum richtigen Energiemix.
Meine Freunde haben mich gebeten, als früherer wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kernforschungszentrum Karlsruhe dieses Thema zu beleuchten.
Vor allem geht es um die Frage: Sind verlängerte Laufzeiten für die in Deutschland laufenden Kernreaktoren sinnvoll oder nicht. Das richtige Werten ist keine leichte Aufgabe, da erstens die Materie sehr komplex ist und keine andere Technologie so unter Beschuß steht, wie der Betrieb und Ausbau der friedlichen Nutzung der Kerntechnik, so dass jeder Versuch auch einer neutralen Behandlung heftigste Reaktionen hervorruft.
Ich bin daher zu der Überzeugung gelangt, dass es sinnvoll ist, ein paar nützliche Details zu den in Konkurrenz stehenden anderen Techniken inklusive der Kerntechnik zu erörtern und nach einer Zusammenstellung aller wichtigen Fakten nach besten Wissen und Gewissen, dem Leser die Einschätzung zu überlassen.
Beginnend mit dem schlimmsten Ereignis Tschernobyl, über die heutigen Reaktoren, weiter zu dem Problem Endlagerung, den erneuerbaren Energien und den klassischen fossilen Brennstoffen soll alles auf den Tisch.
Tschernobyl
Ist wohl das Ereignis, das der Kernenergie den tödlichen Stoß versetzt hat. Es ist wahrhaftig ein Krimi, wenn man die letzten Stunden vor dem GAU noch einmal ablaufen läßt.
Wie kam es zu diesem Unfall?
Demokratien und Wahlen (vom 21.05.2010)
Demokratie war wenn man es historisch betrachtet schon immer eine seltene Blume. Als der Mensch noch Jäger und Sammler war, gab es Patriarchate, wo letztendlich aus Überlebensstrategien heraus der Erfahrenste eindeutig das Sagen hatte, deren letzten Vertreter sehen wir heute noch im Vatikan, wo man sich erfolgreich gegen demokratische Strukturen wehrt, ganz abgesehen von vielen anderen Kuriositäten.
Globaler Terror und Gewalt (vom 28.04.2010)
Gewalt und Terror werden mit Sicherheit für die kommenden Generationen eine große Herausforderung bringen, denn mit der zunehmenden Ressourcenverknappung von Lebensmitteln, Rohstoffen und der weiterhin anwachsenden Bevölkerung weltweit geraten wir in Zwangssituationen.
Wenn die „Fleischtöpfe leer bleiben, weil das Land vieler Nationen nichts mehr oder nicht genügend hergibt, werden die Menschen, bevor sie zugrunde gehen, aus ihren angestammten Ländern flüchten und dahin ziehen, wo es vermeintlich noch etwas gibt. Wir werden dann nicht mehr die Freiheit Europas im Kundus verteidigen müssen, sondern vor unseren Grenzen.
Wie kompliziert und anfällig unsere Zivilisation geworden ist, können wir zur Zeit hautnah erleben. Eyafjallajökull gibt einen Vorgeschmack auf das was allein ein ausfallendes Transportmittel bewirkt. Täglich 150 Millionen € Verlust allein für die Luftfahrt und als Folge 1 Milliarde € für den weltweiten Handel. Nur den, der keine Phantasie hat, lässt dies alles kalt.
Die Erziehung der "68er". (vom 17.02.2010)
Eine dringend notwendige Augenoperation hat mir eine absolute Computerabstinenz beschert. Daher verzögerte sich der angekündigte Beitrag.
Jetzt aber wie versprochen, wollen wir das Thema Erziehung noch weiter beleuchten.
Das Thema:
Was haben die Psychologen herausgefunden, was ist zu tun? Die Erziehung der "68er".
Die "Zelle" der Erziehung ist die Familie haben wir bereits festgestellt. Funktioniert diese Zelle nicht dann landet der Heranwachsende manchmal in einer "Solchen".
Die Psychologen haben sich in jüngster Zeit insbesonders mit der Erziehungsproblematik eines heranwachsenden Kindes beschäftigt und Wichtiges dazu herausgefunden.
Betrachtungen zum Thema: Gewalt und Vandalismus II (vom 03.12.2009)
Vorausschau:
Gewalt und Terror werden mit Sicherheit für die kommenden Generationen eine große Herausforderung bringen, denn mit der zunehmenden Ressourcenknappheit von Lebensmitteln und Rohstoffen und der zunehmenden Anzahl von Menschen auf der Erde geraten wir in Zwangssituationen. Wenn die "Fleischtöpfe leer bleiben, weil ihr Land nichts mehr oder nicht genügend hergibt, werden die Leute aus ihren Ländern flüchten, bevor sie zugrunde gehen. Wir werden dann nicht mehr die Freiheit Europas im Kundus verteidigen müssen, sondern vor unseren Grenzen. Denn die globalen Völkerwanderungen werden dann natürlich dahin gehen, wo es vermeintlich noch genügend gibt.
Ein Thema von globaler Brisanz. Wie wir damit umgehen müssen ist ein Tellerrandthema, das uns in einer der nächsten Aktualisierungen beschäftigen wird.
Heute geht es um die Fortsetzung unseres Themas: Gewalt und Terrorismus,
da offensichtlich ein grosses Interesse daran besteht.
Diesesmal wollen wir die Facette:
Fehlverhalten der Jugendlichen, Alles schon mal dagewesen ? Oder was wird falsch gemacht, näher beleuchten.
Wir schreiben das Jahr 356 v. Christus. Ein junger Grieche aus Ephesos war besorgt, dass er einmal, ohne in die Geschichte einzugehen, in den Hades käme. Er beschloss daher, den damals berühmtem Tempel der Artemis in Ephesos niederzubrennen und hat dies auch in die Tat umgesetzt. Über die anderen Bürger seiner Zeit weiß man kaum etwas, aber der Name dieses Übeltäters Herostratos ist in den Geschichtsbüchern vermerkt.
Der Bezug zu unserem Thema ist klar:
Betrachtungen zum Thema: Gewalt und Vandalismus (vom 18.11.2009)
Wer glaubt, dass Gewalt und Terror ein besonderes Thema unserer heutigen Zeit sei, der sollte sich mal in die Geschichtsbücher vertiefen. Die Vergangenheit ist voll davon. Nicht nur die allerärmsten in der Geschichte haben verzweifelte Angriffe auf das sog. Establishment geführt, die Gewalt und Brutalität ging auch von oben nach unten und das nicht immer als Gegenwehr, sondern einfach an der Lust nach Grausamkeit, aus verbrecherischer Motivation. Es gibt aber auch Geschichtsklitterungen. Ausgerechnet die Vandalen, deren Name für Verwüstung Mord und Plünderei herhalten muss, haben dieses Prädikat am wenigsten verdient. Wer's nicht glaubt, sollte sich die hervorragend gemachte Ausstellung in Karlsruhe verinnerlichen.
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Thema: Wahlen und Computer (vom 5.6.2009)
Wahlen im Kommunalbereich bis hinauf zur Kreistagswahl werden für den einfachen Bürger, der nur alle 5 Jahre wählen geht zu einer schwierige Prozedur, da panaschieren, kumulieren immer wichtiger werden und volle Konzentration erfordern. Der Trend weist eindeutig auf eine Personenwahl hin. Wen kenne ich von den angebotenen Kandidaten und das quer durch die Parteienlandschaft, liegt in der Wahlentscheidung eindeutig vor dem Interesse an ausgefeilten gut formulierten Parteiprogrammen. Die Parteien wissen das und setzen bewußt an Stelle von wirklichen zu lösenden Problemen nichtssagende Slogans. Wählen Sie Liste x ohne Angabe von Gründen hilft dem Wähler genau genommen überhaupt nichts. Dieser alleinstehende Satz erfreut sich aber immer größerer Beliebtheit.
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FWGs (vom 1.6.2009)
Die freien Wählergruppen sind bundesweit entstanden, weil engagierte Bürger die Meinung vertreten, dass Probleme vor Ort nicht mittelbar über Parteien, sondern unmittelbar von besorgten Bürgern, die wissen, was in ihrer Gemeinde läuft, kompetent und verantwortungsvoll in die eigenen Hände genommen werden sollen.
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